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Aida

"Raumwärme" eG Freital fährt auf AIDA-Kussmund ab

Mitgliedsgenossenschaften des MGV rüsten Kreuzfahrtschiffe aus – wenn das keine Meldung ist! Und das steckt hinter der Nachricht:

Seit Monaten wächst im Baudock I der Meyerwerft in Papenburg (Niedersachsen) die AIDAsol zu einem stolzen Clubschiff heran. Es ist das fünfte von insgesamt sechs neuen Schiffen für die Reederei AIDA Cruises. Ab Frühjahr wird es die acht Schiffe zählende AIDA-Flotte ergänzen. Und es ist offensichtlich: Der auf allen Weltmeeren berühmte Kussmund des Kreuzfahrtschiffes hat es auch der "Raumwärme" Ofenbauer & Fliesenleger Freital eG angetan.


Fotos: „Raumwärme“ eG, Meyerwerft, J. Hetze

"Etliche Wochen, von Dezember 2010 bis zum 11. Februar, waren neun Monteure unserer Genossenschaft auf der Papenburger Werft und halfen mit, diesem ‚Traumschiff‘ eine luxuriöse Innenausstattung zu geben." Das sagte Thomas Kerk, der Geschäftsführende Vorstand der "Raumwärme", der als versierter Fliesenlegermeister selbst für einige Tage auf der Werft fachkundig mit Hand anlegte. Das ist das Stichwort, Fliesen! Die 1958 gegründete Freitaler Genossenschaft ist vornehmlich in der Fliesen- und Natursteinverlegung etabliert. Über 80 Prozent des Jahresumsatzes von knapp einer halben Million Euro entfallen auf diesen Geschäftszweig. Markenzeichen und Argument gegenüber der Billigkonkurrenz sind fachgerechte Beratung und - vor allem - meisterhafte Ausführung. Das hat sich herumgesprochen! Im vorigen Jahr flatterte das Angebot mit dem AIDA-Auftrag auf den Vorstandsschreibtisch in der Straße Zum Güterbahnhof 6. "Es kam von einer großen Bau- und Ausbau GmbH aus der Region, mit der uns seit einiger Zeit solide Geschäftsbeziehungen verbinden", informierte Vorstandsmitglied Eike Schmerler. "Wir sollten als Subunternehmen Fliesenlegerarbeiten im einmal größten Restaurant auf der im Bau befindlichen AIDAsol übernehmen." Thomas Kerk: "Dieser Herausforderung an die Qualität unserer Arbeit stellten wir uns natürlich. Zudem handelte es sich um einen lukrativen Auftrag."

So fuhr also Ende 2010 der Bautrupp aus dem sächsischen Freital gen Norden, an die Ems nach Papenburg. Die riesige Werft, der geordnete Ablauf miteinander verbundener Bauabläufe, die Ausmaße des Ganzen und das riesige Schiff selbst faszinierten die Männer. Nun waren sie plötzlich Teil des Projektes AIDAsol! "Ein Erlebnis und eine Aufgabe von Rang", waren die Genossenschafter sich von Anfang an einig. Rund 500 m² Fußbodenfliesen mit drei verschiedenen Formaten verlegten sie im Verband. Dazu kamen an den Wänden Mosaikarbeiten. "Der wasserfeste Klebstoff auf Epoxidharz-Basis stellte hohe Anforderungen an die Verarbeitung", schloss Thomas Kerk. "Wir zeigten, dass wir Meister unseres Faches sind." Der Auftraggeber bestätigte das den Freitalern gern.
Diethart Schall in "WIR" 03/2011 Seite 12


Holz ist nicht gleich Holz!

  • Heizen Sie ausschließlich naturbelassenes, lufttrockenes Holz in Scheiten oder Stücken mit max. 20 % Restfeuchte. Anhaftende Rinde kann mitverfeuert werden.
  • Heizholz wird am besten zwischen Dezember und Februar geschlagen und sofort - vor dem Lagern! - gespalten. Die einzelnen Scheite dürfen 10 bis max. 20 cm Umfang haben.
  • Heizholz muss vor dem Verbrennen 2 bis 3 Jahre luftig, vor Regen und vor Feuchtigkeit geschützt gelagert werden. Es heizt hervorragend und verbrennt schadstoffarm.
  • Holz lagert am besten unter einem vorgezogenen Dach oder in einer luftigen Holzhütte. Das Holz sollte zu Kreuzstapeln aufgeschichtet werden.
  • Lagern Sie frisch geschlagenes Heizholz nicht im Keller. Nur ganz trockenes Holz kann in einem gut durchlüfteten Keller gelagert werden.
  • Heizholz darf niemals in eine Plastikplane eingepackt werden. Holz braucht Luft und Wind zum Trocknen.
  • Holz verschiedener Baumarten hat unterschiedliche Heizwerte. Wer Holz nach Gewicht kauft, kommt mit Nadelholz am besten weg. Wer aber das Holz für den Kachelofen nach Raummetern bemessen kauft, der nimmt besser Laubholz.
  • Eichen- und Buchenholz hat den höchsten Heizwert nach Volumen.
  • Verwenden Sie ausschließlich die vom Hersteller genehmigten Brennstoffe.
  • Müll zu verheizen ist streng verboten!

Anzünden - aber wie?

  • Nehmen Sie zum Anfeuern dünnes Holz. Es wird mit einem handelsüblichen Holzanzünder in Brand gesetzt, niemals mit großen Mengen von Papier oder Karton!
  • Oder schichten Sie das Holz kreuzweise, dachartig oder wie ein Zelt. Darauf kommen weiche Holzspäne (keine Sägespäne) und ein zerknülltes Blatt Zeitungspapier ohne Buntdruck.

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